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Ausstellung „ erfasst, verfolgt, vernichtet"

Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus

Vom 14. Januar bis 13. März 2016 präsentieren die Landeszentrale für politische Bildung, der Landtag Rheinland-Pfalz und der Förderverein Projekt Osthofen e.V. die Ausstellung der Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) über Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus in der Gedenkstätte KZ Osthofen. 

Ausschnitt aus dem Plakat der Ausstellung
Quelle: DGPPN

Kranke und behinderte Menschen gehörten zu den Verfolgten des Nationalsozialismus. Sie galten als Belastung für die deutsche „Volksgemeinschaft“. Bis zu 400.000 Menschen wurden ab 1934 gegen ihren Willen sterilisiert, mehr als 200.000 Menschen aus Heil- und Pflegeanstalten ermordet. Dies geschah inmitten der deutschen Gesellschaft, verantwortet von Psychiatern, Neurologen und anderen Fachärzten, von Verwaltungsfachleuten und Pflegekräften. Die Ausstellung beschäftigt sich mit Opfern, Tätern, Tatbeteiligten sowie Opponenten und fragt nach der Auseinandersetzung mit dem Geschehen von 1945 bis heute. Exemplarische Biografien ziehen sich durch die gesamte Ausstellung. In den Akten der Opfer werden die vielen verschiedenen Akteure fassbar, die an dem Verbrechen beteiligt waren. Ihren Blicken auf Patientinnen und Patienten werden deren eigene Äußerungen gegenübergestellt.  Die Ausstellung wurde von der DPNNG in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Stiftung Topographie des Terrors als Wanderausstellung entwickelt, sie tourt seit 2013 durch Deutschland und macht nun in Rheinland-Pfalz Station. 

 

Führungen von Gruppen sowie von Schulklassen sind kostenfrei und nur nach Voranmeldung möglich. Terminvereinbarung unter: Tel.: 06242 - 910810 oder E-Mail: info@ns-dokuzentrum-rlp.de.


Öffentliche Führungen
durch die Ausstellung werden zu folgenden Terminen angeboten:
Sonntag, 17. Januar 2016, 14.30 Uhr
Donnerstag, 11. Februar 2016, 18.00 Uhr
Sonntag, 28. Februar 2016, 14.30 Uhr
Mittwoch,2. März 2016, 18 Uhr
Treffpunkt ist das Foyer der Gedenkstätte KZ Osthofen. Die Führungen sind kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist für Einzelpersonen nicht erforderlich.

 

„Wer gibt einem Menschen das Recht zu sagen: Das Leben ist unwert, gelebt zu werden“: Biographisch-künstlerische Projekttage zur Ausstellung für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10 sowie für Auszubildende in Sozial-, Heil- und Pflegeberufen nach Voranmeldung möglich. Terminvereinbarung unter: Tel.: 06242 - 910810 oder E-Mail: info@ns-dokuzentrum-rlp.de.

 

Als Begleitveranstaltungen zur Ausstellung werden am Donnerstag, dem 10. März 2016 zwei Lesungen der Jugendbuchautorin Elisabeth Zöller angeboten. Sie liest aus ihrem Buch "Anton oder die Zeit des unwerten Lebens." Die Lesung um 10.00 Uhr richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6 bis 9, zur Abendveranstaltung um 18.00 Uhr sind alle Interessierten eingeladen. Ein vorherige Anmeldung unter: Tel.: 06242 - 910810 oder E-Mail: info@ns-dokuzentrum-rlp.de ist erforderlich.

 

Ausstellungsdaten

Termin
Donnerstag, 14. Januar 2016 bis Sonntag, 13. März 2016

Ausstellungseröffnung: 
Mittwoch, 13. Januar 2016, 18.00 Uhr

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 9-17 Uhr
An Wochenenden und Feiertagen; 13-17 Uhr
An Montagen sowie an Rosenmontag (8.02.2016) und Fastnachtsdienstag (9.02.2016) geschlossen

Ort:
Gedenkstätte KZ Osthofen, Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen

Zielgruppe:
Alle Interessierten

Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung Rheinland Pfalz, Landtag Rheinland-Pfalz und Förderverein Projekt Osthofen e.V.