Veranstaltungen

20.04.2017 - 19.05.2017
Ausstellung "Carlo Mierendorff - Atmosphäre Weimar"
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07.05.2017 - 07.05.2017
Öffentliche Führung "Gewerkschafter im KZ Osthofen"
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Weitere Veranstaltungen | Archiv
Rheinhessische Wege in den Nationalsozialismus
Der Nationalsozialismus gilt als eine der am besten untersuchten Phasen der deutschen Geschichte. In der Regionalforschung sind aber nach wie vor viele Fragen offen, so auch in Rheinhessen. Der vorliegende Band betritt daher vielfach Neuland. Anhand von sechs Fallbeispielen erlaubt er einen Einblick in Entstehung und Realisierung der NS-Herrschaft in Rheinhessen. Mit Aufsätzen zu den Landgemeinden: Alsheim, Bodenheim, Framersheim, Gau-Odernheim, Ingelheim und Stadecken....
Germanische Mythologie und Rechtsextremismus
Das 19. Jahrhundert war in Europa die Zeit nationaler Identitätsbildung. Der Norden Europas, die Germanen und das Nibelungenlied dienten in Deutschland als Material für Narrative der politischen Kultur. Bis 1849 wurde der damit verbundene Volksbegriff überwiegend republikanisch verstanden, nach der Niederlage der Demokraten zunehmend völkisch-national. Der propagandistische Missbrauch des aus dem autoritären Kaiserreich stammenden deutschen Mythos durch die Nationalsozialisten und deren Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Namen des deutschen Volkes haben nicht nur zu einer sinnstiftenden kritischen Reflexion geführt, sondern das viel ältere Material nach 1945 auch stark tabuisiert. Dadurch blieb es allerdings in der Deutungshoheit des Rechtsextremismus.
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Heimatbewegung und NS-Kulturpolitik
Von Heimatlosigkeit sang Freddy Quinn in den fünfziger Jahren, und darin schwang dennoch die Seemannsromantik des Hinausfahrens: Der Sehnsucht nach behütender Heimat gegenübergestellt blieb die Sehnsucht, die Enge der heimatlichen Hut zu verlassen. Und so ist der Heimatbegriff immer doppelbödig gewesen: Er umarmte und umklammerte, er schloss ein und er schloss aus, er war geografischer Raum und utopische Insel, er wurzelte im Geflecht traditioneller Geschichte(n) und schuf doch im Kopf kühne Entwürfe...
Kunst und Kultur in Gedenkstätten
Kunst und Kultur bieten die Möglichkeit, sich das soziale Gedächtnis individuell anzueignen. Das ist eine gute Voraussetzung für eine Gedenkstättenarbeit, die sich zeitlich immer mehr von ihrem historischen Bezug entfernt und deren Ziel gleichzeitig die Ausbildung von Humanität durch die moralische Phantasie des Einzelnen ist. Diese Dokumentation sammelt die Beiträge, die das bundesweite Symposium „Kunst und Kultur in Gedenkstätten“ in Osthofen 2002 dazu geliefert hat....
Das "Projekt Osthofen" - Der schwierige Weg zur Gedenkstätte
Die vorliegende Veröffentlichung „Projekt Osthofen – Der schwierige Weg zur Gedenkstätte“ von Martina Ruppert-Kelly thematisiert den langwierigen Entstehungsprozess der Gedenkstätte KZ Osthofen von den ersten, mit Widerstand belasteten Schritten, über die Gründung des Fördervereins Projekt Osthofen bis hin zum Ankauf des Geländes durch das Land Rheinland-Pfalz und die Beauftragung der Landeszentrale für politische Bildung, an diesem authentischen Ort der Geschichte des Nationalsozialismus Gedenkarbeit zu leisten und ein Dokumentationszentrum...
Steine des Erinnerns
Steine des Erinnerns – dies war der Titel des Symposions, das der Förderverein Projekt Osthofen im November 1991 in Osthofen und Worms durchgeführt hat. „Steine des Erinnerns“ verweisen auf die steinernen Zeugen, die Gebäude und das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Osthofen. Sie stehen seit 1988 unter Denkmalschutz und gehören seit 1991 dem Land Rheinland-Pfalz. „Steine des Erinnerns“ verweisen auf viele Menschen und Anstrengungen, die dazu geführt haben, dass sich verschiedene Erinnerungen und historische Forschungen wie ein Mosaik zusammenfügen....
5 Steinmale
Fünf Steinmale gegen Gewalt sollen eine deutliche Stellungnahme von Künstlern gegen die alltägliche Gewalt sein. Fünf Künstler der figurativen Bildhauerei haben fünf Wochen vor Ort zusammengearbeitet. Die fünf Steine wurden schon vor dem Symposium auf dem großen Hofraum der Gedenkstätte hintereinander aufgereiht und fest montiert. Anders als bei sonst üblichen Bildhauersymposien arbeiteten hier die Künstler unter gleichem Thema und an gleich großen Steinquadern (1 x 1 x 2,5 m) und dies direkt vor Ort, am zukünftigen Standort, auf historischem Gelände....
Auch ... hätte einen Davidstern getragen
In seinem Zyklus "Auch ... hätte einen Davidstern getragen" spricht Wilfried Saur jeden auch nur ein wenig humanistisch denkenden Menschen an. Die Bilder sprechen von jenen, die das Grauen des Holocaust nicht erlebt haben. Wie viele solche oder ähnliche Persönlichkeiten gab es unter sechs Millionen Juden? Der Künstler weist darauf hin, dass auch ganz gewöhnliche alltägliche Worte ihren ursprünglichen Sinn verloren haben, nicht nur das Wort Mensch. Die gelbe Farbe, von Wilfried Saur nur sehr verhalten eingesetzt, ist nicht die Farbe der Sonne und der Blumen, sondern  ...