Am Sonntag, den 31. Mai, um 14 Uhr lädt die Gedenkstätte KZ Osthofen zu der Führung durch die Sonderausstellung "Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 -1945 - heute" durch den Kurator Oliver Gaida ein.
Die Ausstellung „Die Verleugneten“ erinnert an Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden. Ihre Erfahrungen stehen im Zentrum.
Zwischen 1933 und 1945 griffen Behörden und Polizei gesellschaftliche Vorurteile auf. Sie kontrollierten, drangsalierten und beraubten Zehntausende ihrer Freiheit. Viele wurden ermordet.
Die Bundesrepublik, die DDR und Österreich verweigerten den Betroffenen eine Entschädigung. Ihre Unrechtserfahrungen wurden verleugnet.
Im Februar 2020 entschied der Deutsche Bundestag: „Niemand saß zu Recht in einem Konzentrationslager, auch die als ‚Asoziale’ und ‚Berufsverbrecher’ Verfolgten waren Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft”. Im Zuge dieses Beschlusses beauftragte das Parlament die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg mit der Erstellung einer Ausstellung. Sie stellt eines der wichtigsten erinnerungspolitischen Vorhaben des Jahrzehnts in der Bundesrepublik dar.
"Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 - 1945 - heute"Veranstalter
Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Gedenkstätte KZ Osthofen in Kooperation mit dem Förderverein Projekt Osthofen e.V.
Termin und Anmeldung
Sonntag, den 31. Mai 2026, um 14 Uhr in der Gedenkstätte KZ Osthofen
Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung unter info@gedenkstaette-osthofen.lpb.rlp.de oder unter 06242-910810 gebeten.
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