"Verleugnete" gestern und heute


Gesellschaftlicher Ausschluss, Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen, deren Lebensweise von der Mehrheitsgesellschaft abweicht – vom Nationalsozialismus bis heute

Dienstag, der 19. Mai, um 18 Uhr

Der Vortrag stellt die Menschen in den Mittelpunkt, die von den Nationalsozialisten als „Asoziale“ oder „Berufsverbrecher“ bezeichnet wurden. Gruppen und Menschen, die nicht in das Bild der völkischen Rassenideologie passten, waren Diskriminierung und Verfolgung bis hin zum Mord ausgesetzt. Nach wie vor besteht gesellschaftlicher Ausschluss, Stigmatisierung und Diskriminierung. Besonders die Verfolgungserlebnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus führten nicht selten zu einer generationsübergreifenden Weitergabe von Traumata. Die „Rasseforschung“ wirkte auch nach dem Ende des NS-Regimes weiter – ideologisch und in Frankfurt auch personell.

Dr. Sonja Keil ist eine erfahrene Sozialpraktikerin, Lehrbeauftragte und Coach. Sie wurde mit einer sozialräumlichen Milieuanalyse zur heutigen Wohngemeinschaft Bonameser Str. in Frankfurt am Main promoviert, die Einblicke in die Welt »ambulanter Gewerbetreibender«, wie Schausteller oder im Altstoffhandel Tätige gibt. Sie erstellte Ausstellungen zu den Themen Ausgrenzung und Verfolgung und ist Mitglied bei „Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.“.

"Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 - 1945 - heute"
Gestaltung: Eichfelder Artworks

Veranstalter
Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Gedenkstätte KZ Osthofen in Kooperation mit dem Förderverein Projekt Osthofen e.V.

Termin und Anmeldung
Dienstag, der 19. Mai, um 18 Uhr in der Gedenkstätte KZ Osthofen
Um eine Anmeldung unter
info@gedenkstaette-osthofen.lpb.rlp.de oder unter 06242-910810 wird gebeten.

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